



















Die Serie Waldskulpturen zeigt Baumstümpfe als stille Zeugen eines fortwährenden Kreislaufs von Werden und Vergehen.
Einst Teil lebendiger Bäume, stehen sie heute als natürliche Skulpturen im Raum des Waldes – gezeichnet von Wetter, Zeit und den unsichtbaren Kräften des Waldes.
Pilze, Mikroben, Tiere und auch der Mensch hinterlassen ihre Spuren.
In ihrer Vergänglichkeit offenbart sich eine unerwartete Schönheit.
Risse, Fasern und Moosüberzüge erzählen von Dauer und Wandel zugleich.
Was zerfällt, wird zum Nährboden neuen Lebens;
was vergeht, bleibt in anderer Form bestehen.
Die Fotografien erforschen diesen Zwischenzustand –
den Moment, in dem Natur zur Skulptur wird,
Vergänglichkeit Gestalt annimmt
und das Licht den stillen Prozess des Rückzugs sichtbar macht.
Waldskulpturen versteht den Wald als offenes Atelier,
in dem die Zeit selbst der Bildhauer ist.
Jeder Baumstumpf trägt die Spuren seiner Geschichte –
eine Erinnerung an die unaufhörliche Verwandlung,
der alles Lebendige unterliegt.

